Grüß Gott und herzlich willkommen

bei der Evangelischen Kirchengemeinde Herbrechtingen!

 

Wir wünschen allen Hoffnung und Zuversicht

und ein gesegnetes Jahr 2021.

Predigten


von Pfarrer Rau zum Lesen: Glaube unverbraucht

 

Die Predigt vom Gottesdienst am 26.09.2021 /

Verabschiedung von Pfarrerin Scharpf

finden Sie auf dieser Seite ganz unten.

Hier können Sie die Anmeldung zur Kinderbibelwoche herunterladen.
2021_Kibiwo_Anmeldung.pdf
PDF-Dokument [228.5 KB]

Die Kirche ist geöffnet!

 

In dieser unsicheren Zeit kann es gut tun, sich einfach in die Kirche zu setzen, zur Ruhe zu kommen, zu beten.

Der Kirchenraum wirkt schon für sich. So ruhig ist es kaum irgendwo sonst. Wer in der Bank sitzt ahnt etwas von der Weite, die bei Gott ist - "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

Sie können auch nachspüren, wie alt diese Kirche schon ist - in den ältesten Teilen 1200 Jahre alt. Für unsere menschliche Lebensspanne ist das ewig. So viele Katastrophen, Kriege, Nöte hat diese Kirche gesehen und überstanden. Und die Menschen haben durch die Jahrhunderte in dieser Kirche Kraft geschöpft.
Kraft, die ihre Wurzel jenseits der Katastrophen dieser Welt hat.

 

Die Kirche ist jeden Tag zwischen 10.00 Uhr und 19.00 Uhr geöffnet.

Abendgebet um 19 Uhr in der Kirche

 

Jeden Abend um 19 Uhr von Montag bis Freitag treffen sich alle, die den Tag abschließen und das Gelungene und ihre Sorgen vor Gott bringen wollen, zu einem liturgischen Gebet, das etwa 20 Minuten dauert.

 

 

Aktuelle Informationen - Stand 18.10.2021

 

Gottesdienste

Zu den Gottesdiensten laden wir herzlich ein. In der Kirche ist ausreichend Platz für alle, die mitfeiern möchten. Für den Gottesdienstbesuch benötigen Sie keinen Nachweis über Impfung, Genesung oder Antigen-Test.

 

Von der Seele reden

Wir sind für Sie da:

Pfarrer Rau ist zu erreichen unter 07324 919534 oder per E-Mail

michael.rau@elkw.de

Diakon Martin Schmidt ist zu erreichen unter 07324 9833382 bzw. 07324 989378 oder per E-Mail martin.schmidt@elkw.de

 

Besuche

Wenn Sie einen seelsorgerlichen Besuch wünschen, rufen Sie bitte im Pfarramt I an – Telefon 07324 919534.

 

Aktuelle Informationen

erfahren Sie im Pfarramt I – Telefon 07324 919534.

Gottesdienst am Küchentisch

Auch wenn man gerne will, kann man sonntags nicht immer zum Gottesdienst kommen. Viele schauen die Gottesdienste im Fernsehen an, die ansprechend gemacht sind. Doch ihnen fehlt halt der Bezug zur eigenen Gemeinde, mit der man verbunden ist. Deshalb bieten wir jetzt einmal im Monat einen „Gottesdienst am Küchentisch“ in gedruckter Form an. Mit Gedanken aus der Bibel, einem Lied, einem Psalm, einem Gebet und der eingelegten Predigt können Sie für sich selbst zu Hause Gottesdienst feiern und sich dabei verbunden wissen mit Ihrer Gemeinde.

Die erste Ausgabe wird bis Pfingsten breit gestreut verteilt und liegt auch in der Kirche aus.

Wenn Sie künftig monatlich den „Gottesdienst am Küchentisch“ erhalten wollen, melden Sie sich bitte im Pfarramt: Telefon 07324 919534 oder per E-Mail: Pfarramt.Herbrechtingen-1@elkw.de.

 

 

Hier können Sie die aktuelle Liturgie und Predigt herunterladen:

2021-08_GDKtisch_Liturgie.pdf
PDF-Dokument [978.9 KB]
2021-08_GDKtisch_Predigt.pdf
PDF-Dokument [64.8 KB]

 

Zeit sich zu erinnern –

 

Ein Buch über mein Leben

 

Seit Monaten kommen die Älteren kaum noch aus dem Haus. Vor allem der Austausch in Gruppen geht nicht mehr. Wir Verantwortliche der Kirchengemeinde merken, was da fehlt. Doch vielleicht lässt sich aus der schwierigen Situation auch etwas Gutes machen.

 

Jeder hat schon so viel erlebt: Ganz andere Verhältnisse, die sich Jüngere gar nicht mehr vorstellen können. Besondere Ereignisse, die dem Leben eine andere Richtung gegeben haben.  „Ich könnte ein Buch darüber schreiben!“ Dafür war meistens zu wenig Zeit. Momentan sollte Zeit aber kein Problem sein. So haben wir ein Heft gemacht, in dem ein Blatt mit Fragen liegt als Einstieg für eigene Erinnerungen. Und dann Platz zum Schreiben in das Heft. Vielleicht einfach um die Erinnerungen für sich selbst wieder nach oben zu holen. Oder auch für die Kinder und Enkel, für die so ein selbstgeschriebenes Büchlein einen Einblick gibt in das, was auch ihr eigenes Leben irgendwie mitbestimmt hat.

„Erzähl doch mal! Wie war das damals?“

Wenn Sie also in den nächsten Tagen und Wochen so ein Büchlein überreicht bekommen oder im Briefkasten finden, wäre es schön, wenn Sie die Chance nutzen würden, die die viele Zeit gerade bietet. Mal sehen, was daraus wird.

Wolfgang Geiger

 

 

In dem Heft ist ein Blatt mit Fragen eingelegt. Die Fragen sind als Einstieg zum Aufschreiben der Erinnerungen gedacht. Diese Fragen liegen in Papierform in der Kirche zum Mitnehmen aus oder können hier heruntergeladen werden:

 

Erzähl_doch_mal_Fragen.pdf
PDF-Dokument [870.5 KB]

Predigt zu Römer 10, 9-17

am 26. September 2021

in Herbrechtingen_Pfarrerin Susanne Scharpf

 

Liebe Gemeinde,

in dem bekannten amerikanischen Spielfilm „Jenseits von Afrika“ tanzen die Hauptdarsteller Meryl Streep und Robert Redford an einem Silvesterabend miteinander.

Meryl Streep alias Baronin Blixen erzählt beim Tanzen von dem, was ihr in ihrem Leben wichtig ist. Neben ihrer Farm und ihrem Porzellan sind das auch die afrikanischen Kinder auf ihrem Land, die sie „meine Kikujus“ nennt, und denen sie gerne Lesen und Schreiben beibringen möchte. Ihr Filmpartner Robert Redford, der den Großwildjäger Finch Hatton spielt, hört sich das alles in Ruhe an und antwortet dann ganz lapidar: „Baronin, wir sind nur auf der Durchreise.“

An diese Filmszene musste ich in den letzten Tagen immer wieder denken: „Wir sind nur auf der Durchreise.“

Vielleicht kommen einem ja solche Gedanken, wenn man Abschied nehmen muss.

Ich habe mich noch einmal an meinen Anfang hier zurückerinnert, daran, dass mir die Herbrechtinger Kirchengemeinde ohne Umschweife ermöglicht hat, in Ulm wohnen zu bleiben und von dort aus anzufahren, was so ja für eine Pfarrerin mit Residenzpflicht nicht ganz selbstverständlich ist.

Und so habe ich nicht nur erfahren, dass die Herbrechtinger einen Zug nach Ulm haben, wie es mir einmal gesagt wurde, sondern vielmehr noch eine Großzügigkeit pflegen, die auch ihr Miteinander prägt, so dass Menschen ganz unterschiedlicher Glaubensrichtungen hier einen Platz finden und gut miteinander leben und auskommen können. Dafür war ich dankbar.

„Wir sind nur auf der Durchreise.“

Ich dachte in den letzten Tagen auch an meine anfängliche Unsicherheit zurück, an mein mitunter banges Nachdenken darüber, wie ich wohl zurecht kommen würde in meinem Alter und auch nach acht Jahren Altenheimseelsorge – mit der Jugend, vor allem den Konfirmandinnen und Konfirmanden, und wie gut es dann doch im Großen und Ganzen gegangen ist - mit viel Wohlwollen und Humor auf beiden Seiten, so dass ich mich immer wieder schmunzelnd daran zurückerinnere, wie  ich angesichts meines wirklich stets hochprofessionellen Umgangs mit den neuesten Medien mitunter zu hören bekommen habe: „Frau Scharpf, Sie sind noch schlimmer als meine Mutter.“

„Wir sind nur auf der Durchreise“

Ich habe auch nochmals meine Predigt zur Investitur gelesen. Ein Text aus dem 2. Korintherbrief des Apostels Paulus, wo es um Trübsal und Trost ging. Ich habe damals von einer Wanderung durch die Vogesen erzählt, die ich vor vielen Jahren mit Freunden einmal gemacht hatte und wie wir in ein fürchterliches Unwetter geraten sind mit Wind und Regen und wir durchnässt waren bis auf die Haut und wie gut es getan hat, nicht allein zu sein auf dem Weg, gegen den Regen und den Sturm gemeinsam anzusingen und vor allem auch zu wissen, dass am Ende des Wegs eine Behausung auf uns warten würde, eine Herberge mit einem warmen Kachelofen, einem Glas Wein und gutem Essen.

„Wir sind nur auf der Durchreise“.

Ich dachte in den letzten Tagen auch an das gute Miteinander während der Vakatur zurück, an die Zusammenarbeit mit den pfarramtlichen Kollegen und den MitarbeiterInnen der Kirchengemeinde, die mich so hilfreich und kompetent unterstützt haben, so dass gerade diese Zeit der Gemeindearbeit besonders erfüllend für mich gewesen ist.

Dann ist mein Mann krank geworden.

Schließlich habe ich selbst im vergangenen Dezember einen unvorhergesehenen, ungeahnten Angriff auf meine körperliche Unversehrtheit erlebt, der bis heute nicht eindeutig einzuordnen und zu verstehen ist. Erst im Nachhinein habe ich begriffen, wie gefährdet mein Leben war und dass ich bewahrt worden bin. Leben aus Gottes Hand.

Ein bisschen ist es mir ergangen wie Petrus, der nach einer vergeblichen Nacht und dann einem unglaublichen Fischfang am Morgen, nach der Erfahrung unverfügbarer, unverdienter Fülle im Boot liegt, überwältigt, niedergeworfen, voller Demut, und doch zugleich aufgerichtet. Denn Jesu Wort trifft und umfängt ihn: „Fürchte dich nicht!“, und Petrus kann wieder zu sich kommen und gefasst sein.

Auch mich haben damals Worte getroffen, durch die ich neue Hoffnung schöpfen und vor allem auch wieder zu mir selbst finden konnte.

Es waren nicht nur Worte von Menschen, die damals im Krankenhaus um mich waren und die es gut mit mir gemeint haben, es waren auch Worte, an die ich mich – Gott sei Dank - erinnern konnte, ein Schatz, den ich bei mir trug und der mir jetzt zur Verfügung stand. Es waren geliehene Worte, da die eigenen noch fehlten, Worte, in denen ich mich bergen konnte, sichern, versichern.

Es waren vor allem Worte Dietrich Bonhoeffers, die ich in der letzten Konfirmandenstunde noch zusammen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden gesprochen hatte, nicht ahnend, wie existentiell bedeutsam und wichtig sie für mich in ganz naher Zukunft werden sollten.

„In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist Friede. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.“

Glaube – so habe ich in jenen dramatischen Tagen aufs Neue erfahren, ist nicht etwas, das man ein für alle Mal hat, sondern dass man immer wieder ergreifen muss, sich aneignen, hineinbuchstabieren ins eigene Leben.

Und Glaube braucht Worte, die man sich nicht selbst sagen kann, sondern die von außen auf einen zukommen, Worte, die aufnehmen, was das eigene Leben ausmacht, was einen bewegt, umtreibt, Angst macht, und zugleich Worte, die darüber hinausführen.

Wie entsteht Glaube, wie finden Menschen zum Glauben, immer wieder neu?

Damit befasst sich auch der heutige Predigttext aus dem Römerbrief des Apostels Paulus. Ich lese aus Kapitel 10, die Verse 9-17:

„Denn wenn du mit deinem Munde anerkennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.

Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«

Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.

Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden« (Joel 3,5).

Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?

Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!“

Aber nicht alle waren dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubte unserm Predigen?“

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“

Der Herr segne sein Wort an uns allen! Amen.

 

Zugespitzt, liebe Gemeinde, übersetzt Luther hier: „Der Glaube kommt aus der Predigt.“

Für protestantische Ohren zu mindestens klingt das zunächst ganz selbstverständlich, auch wenn man sogleich auf den Gedanken verfallen mag, dass dies eine gehörige Überforderung der sonntäglichen Predigt sein könnte.

Vielleicht ist es deshalb besser etwas anders zu übersetzen als Luther. Der Glaube kommt aus dem Hören. Und das Hören wiederum braucht die Worte, die Geschichten, das Erzählen. Der Glaube kommt also aus dem Gehörten, und dies, das Reden und Hören, findet ja nicht nur am Sonntag in der Kirche statt, sondern an vielen anderen Orten auch.

Wenn ich an die Prediger in meinem Leben zurückdenke, dann fällt mir die Kinderkirche ein, die Jungschar, der Religionsunterricht, die als Kind sehr prägend für mich waren. Ich denke aber auch an meine Großmutter, die ich oft in ihrer Stube beim Bibellesen angetroffen habe, an meine Mutter, die mit mir gebetet hat, wenn ich das Haus verließ.

Und dann will ich auch an die vielen Prediger hier in der Gemeinde denken, zuerst an diejenigen, die mich durch ihre Lebensgeschichten angeregt haben, einen biblischen Text oft ganz neu, ganz anders zu verstehen und dann auch auszulegen.

Ich denke an die Kinderbibelwoche, wo die Mitarbeiterinnen und ich die biblischen Geschichten weitergedacht haben, sie zusammengebracht haben mit dem eigenen Leben und dann auch dem Leben der uns anvertrauten Kinder. Und natürlich gab es – Gott sei Dank - auch die vielen von einer hervorragenden Band begleiteten Lieder, regelrechte Ohrwürmer, die Herz und Mund der Kinder erreicht, erfreut und geöffnet haben.

Martin Luther spricht einmal vom Gespräch der Schwestern und Brüder untereinander, das der einzelnen, dem einzelnen hilft, ihr, sein Gewissen zu schärfen und damit ihren, seinen ganz eigenen, persönlichen Glauben zu finden und zu verantworten.

 

„Wir sind nur auf der Durchreise“

Dieser Satz aus dem eingangs zitierten Film ist im Grunde der säkulare Ausdruck dessen, was Paulus in unserem heutigen Predigttext Auferstehungsglauben nennt. Es ist der Glaube daran, dass unser menschliches Leben hineingestellt ist in einen weiten Horizont, unser Leben ein Ziel hat und auf Vollendung hoffen darf.

Eines der schönsten Bilder in der Bibel, diese Hoffnung zu umschreiben, so meine ich, ist das Bild aus der Johannesoffenbarung vom neuen Himmel und der neuen Erde.

Dazu schreibt der ehemalige Ulmer Dekan Theophil Askani, der mir in all den Jahren als Predigerin immer wieder zum Prediger geworden ist:

„Wir sollten uns trösten und freuen an dem Bild des neuen Himmels und der neuen Erde, an der Verheißung, dass Gott einmal gegenwärtig sein wird, wie ein Freund unter Freunden, wie ein Vater bei den Seinen, dass die Fragen ein Ende haben, dass die Rätsel sich lösen, dass die Angst verschwindet.

Weinende kommen an in jenem Land, Bedrückte, solche, die nicht fertig geworden sind – und siehe, Gottes Nähe macht alles neu.“

Was für eine Hoffnung! Und doch eine Hoffnung, die unser irdisches Leben gerade nicht entwertet.

Auf der Durchreise zu sein, bedeutet eben nicht verantwortungslos zu leben.

Wir sollen und wir dürfen stattdessen immer noch etwas wollen in diesem irdischen Leben - für uns selbst und diese Welt, wir sollen nicht resignieren, sondern unsere Schritte setzen, jeden Tag neu bis zum letzten Tag, dem letzten unseres Lebens, dem letzten Tag dieser Welt.

Dabei werden wir sicherlich auch Angst haben und Fehler machen und Schuld auf uns laden. Ja, wir bleiben dieser Erde verhaftet, mit ihrem Leid, ihrem Schmerz, ihrer Angst und ihrer Not, und sind doch inmitten all dessen geborgen, beschützt, begnadet, ausgerichtet auf ein Ziel.

So leben wir Christen wohl in dem Paradox, dieses Leben sehr ernst zu nehmen und sich ihm zu stellen, und zugleich dieses Leben in all seiner Ernsthaftigkeit auch zu relativieren. Und darin die Freiheit der Kinder Gottes zu schmecken.

Einfach ist das alles nicht. Und so kennen wir Sorge und Sorglosigkeit, Angst und Zuversicht, Geborgenheit und Ausgeliefertsein, Zutrauen und Hoffnungslosigkeit, oftmals ganz nah beieinander. Wir glauben und sind stark und schon wieder zweifeln wir und verzagen.

Auch deshalb bindet Paulus den Glauben an das Wort, das wir hören, vernehmen, lesen, ja, hören vernehmen, lesen müssen jeden Tag neu, um Glauben zu lernen, unser Leben lang, dann aber - am Ziel angekommen - zu sehen, zu begreifen, was wir jetzt nur erahnen. Wir sehen jetzt – so schreibt Paulus im 1. Korintherbrief - durch einen Spiegel ein dunkles Bild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Amen.